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Wohl schon viele Jahre lang wird der Wunsch nach einer Feuerwehr
vorhanden gewesen sein, weil sich die privaten Hilfsaktionen zumeist
zwar als gut gemeint, schließlich aber als zwecklos erwiesen und die
Retter hilflos zusehen mussten, wie Hab und Gut – eigenes oder fremdes –
ein Raub der Flammen wurden.
Allein die Gründung einer Feuerwehr ließ auf sich warten.
Obwohl die Ansicht von der Zweckmäßigkeit, ja sogar von der
Notwendigkeit einer solchen Institution schon weit verbreitet war, der
damalige Bürgermeister von Rabenstein, Gräffer, in der Ausschusssitzung
des Gemeinderates am 23. Mai 1880 in einem Antrag 200 Gulden als
„Starthilfe“ vorsah und sich einflussreiche Leute wie etwa der
Ortspfarrer P. Dominicus Freysinger dafür verwendet hatten, wollte der
entscheidende Schritt zur Gründung einer „Freiwilligen Feuerwehr“ nicht
gelingen.
Umso erstaunter ist man, wenn man erfährt, dass dies dann bereits ein
Jahr darauf der Fall war. Was dieses so rasche Zustandekommen letztlich
bewirkt hat, verschweigt die Geschichte jedoch.
Sind auch die Ursachen unbekannt, so erfahren wir dennoch sehr genau vom
Ereignis der Gründung:
„1881: In der Sitzung vom 13. November genehmigt der Gemeindeausschuss
die Statuten der Feuerwehr Rabenstein, und mit Zuschrift vom 4. Dezember
erfolgt die offizielle Anerkennung des Vereins durch die k.k.
niederösterreichische Statthalterei. Die Satzungen der neuen
Organisation sind in 18 Paragraphen zusammengefasst. Als erster
Hauptmann der Feuerwehr amtierte Moritz Markl, Hauptmannstellvertreter
ist Franz Wurm.“
Hiezu sei noch erwähnt, dass es sich bei den Genannten um sehr
einflussreiche Persönlichkeiten des Ortes handelte. Herr Moritz Markl
war Fabrikbesitzer in Dorf Au Nr. 30, Herr Franz Wurm Tischlermeister,
der überdies von 1873 bis 1876 das Amt des Bürgermeisters bekleidete.
Nun also hatte man eine ortseigene Feuerwehr!
Die Liste der selbstlosen Helfer ist uns leider nicht bekannt, doch darf
man mit Sicherheit annehmen, dass sich die Namen kaum von denen
unterschieden haben, die bereits bisher bei der Brandbekämpfung
mitgewirkt hatten. Wiederholt lässt sich ja feststellen, dass nur
spontane Aktionen der Belegschaften von Betrieben, die betroffen wurden,
die einzige Hilfe waren.
Die Feuerwehr im Dienst an der Bevölkerung!
Waren für ihre Gründung
wahrscheinlich primär die großen Brandkatastrophen des Ortes
ausschlaggebend, so sah die Feuerwehr stets auch ihre Aufgabe darin,
auch außerhalb des Ortsbereiches zu helfen, wo dies notwendig und
möglich erschien.
Dass sie ihre Bewährungsprobe in dieser Hinsicht bald nach der
Schaffung, nämlich 1888, zu bestehen hatte, durfte ja niemand annehmen!
Über dieses Ereignis im erwähnten Jahr berichtet P. Albert Faber in der
Pfarrchronik:
„1888. Am 8. Februar um 12.00 Uhr nachts wurde die Mühle des Franz
Berger in Tradigist Nr. 8 durch böswillige Hand in Brand gesetzt und nur
dem Zusammenwirken der beiden Feuerwehren von Rabenstein und Kirchberg
gelang es, das Einbrennen zu verhindern und das Mühlwerk zu retten. Das
Rindvieh wurde in Sicherheit gebracht, sechs Schweine verbrannten.“
„1891.
Unter den vielen Gewittern des Hochsommers wäre das am 23. Juli
nachmittags um ½ 2 Uhr in aller Wucht hereingebrochene für Rabenstein
bald sehr verhängnisvoll geworden. Der Blitz schlug in das sogenannte
Ledererhaus (es handelt sich um das Haus Markt Nr. 9) ein, im Nu standen
dieses sowie das Nachbarhaus des Anton Steinwendtner in hellen Flammen.
Nächst der Hilfe Gottes war es dem in Strömen herabfallenden Platzregen,
der günstigen Windrichtung und dem thätigen Zusammengreifen von
Feuerwehr und Bevölkerung zu verdanken, daß ein unsäglich großes
Feuerunglück nicht den ganzen Markt heimgesucht hat. Den Verunglückten
wurde reichlich Hilfe zu Theil.“
Liest man von Feuerwehreinsätzen, so taucht in uns meist das gewohnte
Bild auf, in dem nach Sirenengeheul die Feuerwehrmänner mit ihren
Fahrzeugen zum Gerätehaus eilen, ihre „Einsatz-Anzüge“ überstreifen und
raschest mit den Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort fahren. Um wie viel
anders und bei weitem mühevoller muss ein Einsatz wie der vorhin
dargestellte gewesen sein! Einen großen Fortschritt mag es daher
bedeutet haben, als am 24. August 1902 das neue Spritzenhaus eingeweiht
wurde.
Je weiter man den Verlauf des 19. Und vor allem des 20. Jahrhunderts
verfolgt, umso deutlicher macht sich der Einfluss der Technik auf allen
Bereichen des Lebens bemerkbar. Also musste auch die Technik in der
Brandbekämpfung Einzug halten, um einer Katastrophe wirksam begegnen zu
können! Nicht zuletzt diesem Umstand verdankt die Feuerwehr ihren nach
und nach besser werdenden Ausrüstungsstand. Natürlich spielte da aber
auch das ständig wachsende Verständnis breiter Schichten der Bevölkerung
für Belange der Feuerwehr und ihre Anliegen mit.
Der Beginn des ersten Weltkriegs hatte allerdings den Ausbau der
Feuerwehr um Jahre zurückgeworfen!
Und dennoch – die Feuerwehr existierte und führte einen, wenn auch nicht
immer erfolgreichen, Kampf gegen Flammen und andere Gefahren. Nach
verschiedenen Bränden bei den Anwesen Königsbach 5 (Manglberg), Dorf Au
3 und in der Lagerkirche im Lager Steinklamm mit eher glimpflichen
Ausgang, erlebte Rabenstein im Jahr 1923 die schlimmste aller
Feuerkatastrophen seiner neueren Geschichte.
Über dieses Ereignis heißt es in der Pfarrchronik:
„1923. Am
Sonntag, dem 29. Juli entstand um 11.00 Uhr vormittags eine große
Feuersbrunst in dem Holzgewerke Sühsmann (ehemals Mühle Mühlbacher). Der
herrschende Sturmwind trug die Flammen weiter und ergriff, von der
herrschenden Dürre gefördert, die Häuser 6 (Kumper), 7 (Birgfellner), 43
(Karner Kaufmannshaus), 8 (Karner Inwohnerhaus), von welchen 7 und 8
total verbrannten, 6 und 43 zum Teile“
Es fielen auch die zwei Häuser des Josef Dangl, Nr. 41 und 42, dem Feuer
zum Opfer, sie wurden von demselben ergriffen als der Besitzer eben als
Feuerwehrmann bei der Löschung in Dorf Au beteiligt war. Der Mangel an
Wasser verzögerte sehr das Rettungswerk; wäre nicht so viel Hilfe von
auswärts (Spritzen von Hofstetten, Steinklamm, Kirchberg, Traisen,
Bischofstetten und die Auto-Spritzen von Loosdorf, Hürm, St. Leonhard am
Forst, zwei von St. Pölten, Ober-Grafendorf) gekommen, so wäre das
Unglück ein überaus großes geworden. Das Flugfeuer kam bis nach
Deutschbach hinein.
Bereits drei Jahre nach
dem Brand in Dorf Au drohte ein Großfeuer, das in der Zementfabrik
Steinschall in Tradigist ausbrach, sämtliche Häuser dort einzuäschern.
Aus einer Niederschrift über dessen Hergang ist zu entnehmen, dass
wiederum durch massiven Einsatz der Nachbarwehren im Zusammenwirken mit
der einheimischen Wehr eine Ortschaft gerettet werden konnte. Es ist
daher auch nicht verwunderlich, dass man nun eiligst daran ging – wohl
unter dem Eindruck der vorgenannten Ereignisse – die Feuerwehr verstärkt
technisch aufzurüsten.
Schon bald danach, am 24.
Juli 1927, ging ein von den Verantwortlichen der Wehr lang gehegter
Wunsch in Erfüllung. An diesem Tage konnte eine Autospritze geweiht und
von der Feuerwehr Rabenstein übernommen werden.
1931. Am 2. August wurde das 50. Bestandsjahr der
Feuerwehr Rabenstein gefeiert, mit Gottesdienst und Heldenehrung, auch
die verstorbenen Mitglieder und Gründer der Feuerwehr hatte man nicht
vergessen. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass dieses Fest einen
Ehrenplatz in der Vereinsgeschichte – damals war die Feuerwehr noch als
Verein und nicht als Körperschaft eingestuft – einnimmt.
Der Zweite Weltkrieg:
In noch viel stärkerem Ausmaß als der Erste Weltkrieg griff er in alle
Bereiche des Lebens ein, fast alle Aktionen hatten sich ihm
unterzuordnen. Wem konnte man es da verdenken, wenn er trachtete,
zunächst die eigenen Interessen zu wahren? Dennoch wurde versucht, auch
das Leben bestehender Institutionen aufrecht zu erhalten, auch das der
Feuerwehr.
Vielfach unbekannt dürfte
daher sein, dass die Gemeinde Rabenstein unter Bürgermeister Hans von
Neuburg am 19. Dezember 1942 an die Feuerwehrgeräte- und Spritzenfabrik
Konrad Rosenbauer den Auftrag zur Lieferung eines „Leichten
Löschgruppenfahrzeuges“ der Marke „Mercedes Benz“ samt zugehörigem
Aufbau und eine tragbare Kraftspritze samt Einachsenanhänger erteilte.
Bis zum tatsächlichen Erhalt war es allerdings ein weiter Weg!
1945 – Fast ein Neubeginn!
Mit Kriegsende waren neue
Befehlshaber gekommen, die ihre Herrschaftsansprüche ebenso geltend
machten wie ihre Vorgänger, dagegen waren unerschütterliche Politiker
bemüht, ein neues Österreich zu bauen. Ihrem Beispiel folgend, begannen
vielerorts Männer, die Feuerwehren neu zu formieren und zu organisieren.
Der Mann, dem diese Arbeit
in unserem Ort besonders am Herzen lag, war der langjährige
Hauptmannstellvertreter der Vorkriegszeit Peter Strasser. In ihm fand
die Wehr einen verantwortungsbewussten und unermüdlichen Organisator,
und schon in der Sitzung vom 30. Mai 1945 erfolgte die „Wiedergeburt“
der Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein.
Mit einem Rundschreiben
vom 22. September 1945 wandte sich das Kommando der Feuerwehr an die
Bevölkerung und bat um Geldspenden zur Anschaffung von
Inventargegenständen.
Außerdem war daran
gedacht, ein demoliertes Auto herzurichten, mit dem im Bedarfsfalle auch
Krankentransporte durchgeführt werden sollten. Gleichzeitig warb die
Feuerwehr bereits um unterstützende Mitglieder.
Der bisher verwendete
Feuerwehrwagen war zu Kriegsende beschlagnahmt worden, daher stellte die
Ortsfeuerwehr bei der Staatskanzlei für Heerwesen in Wien den Antrag,
man möge ihr einen ungarischen PKW der ehemaligen Wehrmacht, Marke
„Wanderer W24“, überlassen; die erforderlichen Reparaturen wurden nach
Erhalt in der Werkstätte des Herrn Nurscher durchgeführt.
Als, zu diesem Zeitpunkt,
einzige uniformierte Organisation beschloss die Freiwillige Feuerwehr,
die Tradition früherer Jahre wieder aufzunehmen und an der
Fronleichnamsprozession am 20. Juni teilzunehmen. Die Freiwillige
Feuerwehr Tradigist wurde hiezu eingeladen. Gleiches galt auch für den
Kirchgang zu Allerheiligen.
Im Mai 1947 vollzog sich
eine Umorganisation im Feuerwehrwesen. Die bis dorthin existierenden
kleineren Bezirksverbände wurden an den Bezirksverband St. Pölten
angeschlossen und für die gewesenen Bezirksverbände „Gebietskommandos“
eingesetzt. Das Erbe des Bezirksverbandes Kirchberg trat das
Gebietskommando Nr. 7 an, dessen Kommandant Franz Trimmel aus Kirchberg
war. Für die Agenden der Feuerwehr auf Landesebene wurde ein
Landesfeuerwehrkommando geschaffen. In einer Verlautbarung vom 7. Juni
1947 wurde die Neugliederung des Bezirksfeuerwehrkommandos
bekanntgegeben, wonach Rabenstein dem Feuerwehrabschnitt Kirchberg
unterstand.
Dem Feuerwehrauto
„Wanderer“ folgte der Mannschaftswagen „Horch V8“ und nicht einmal ein
Jahr darauf wurde der Feuerwehr Rabenstein am Montag, dem 4. August in
Wiener Neustadt ein KFZ der
Marke „Fordson“ zum Kostenpunkt von ATS 3.050, übergeben.
1953 wurde der
Mannschaftswagen „Fiat“ zum Preis von ATS 4.700 erworben, der damit den
„Fordson“ ablöste. Ohne Zweifel spricht diese Tatsache einerseits für
ein sehr aktives Kommando, andererseits gleichermaßen für die
Spendenfreudigkeit der Bevölkerung von Rabenstein.
Der Sommer 1954 hatte
unserem Land schwere Unwetter beschert, die beträchtlichen Schaden
anrichteten. In die allerorts anlaufenden Hilfsaktionen schalteten sich
auch die Feuerwehren Niederösterreichs ein.
Bei der
Jahreshauptversammlung am Sonntag, dem 26. März 1955, standen auch
Neuwahlen auf dem Programm, die eine teilweise Änderung im Kommando
erbrachten. Gleich blieb der Hauptmann Peter Strasser, zu seinem
Stellvertreter wurde Zugführer Karl Kramer gewählt, der in dieser
Funktion die langjährigen Vorgänger Bürgermeister Rudolf Egger und
Ferdinand Moser ablöste. Die Stelle des Kassiers nahm Herr Kirchwegerer,
die Stelle des Schriftführers Herr Kurt Strasser ein.
Ihr 75jähriges Bestehen
feierte die Freiwillige Feuerwehr Rabenstein am 4. März 1956. Diese 75.
Jahreshauptversammlung war aber auch in anderer Hinsicht noch
bemerkenswert, sie war die erste in der Zweiten Republik, die in
Freiheit abgehalten werden konnte.
1958 erreichte die erste
Wettkampfgruppe in Herzogenburg das Bronzene und Silberne
Leistungsabzeichen.
Am 19. Mai 1958 setzte das
Kommando der Feuerwehr Rabenstein in einem Schreiben das
Landesfeuerwehrkommando von der Absicht in Kenntnis, ein Löschfahrzeug
anzukaufen „damit wir so schnell
als möglich ein neues Fahrzeug bekommen, da wir in unsere alten
Fahrzeuge nur dauernd Geld hineinstecken müssen, um sie halbwegs
fahrbereit zu halten“, wie Hauptmann Strasser darin betont.
Von dieser ersten
Kontaktnahme bis zur Weihe des neuen Wagens verging kaum mehr als ein
Jahr. Nur wer Einblick hat, kann jedoch ermessen, welcher Aufwand an
Bemühungen dazwischen lag, und er bescheinigt dem Kommando
Organisationstalent und verantwortungsvolle Umsicht.
Mit dem Ankauf des
fabrikneuen „Opel Blitz“ und der „Hochdruckkreiselpumpe RV 125“ besaß
die Freiwillige Feuerwehr Rabenstein nun nicht nur eines der neuesten
Löschgruppenfahrzeuge, sondern war auch in der Entwicklung der Wehr
selbst eine neue Ära angebrochen!
Die Wehr im Aufbruch
1959: Vom 9. – 14 Juni
sucht eine noch nie dagewesene Hochwasserkatastrophe unseren Ort heim.
Die Pielach und ihre Zuflüsse treten infolge tagelanger Regenfälle aus
den Ufern und überschwemmen weite Teile des Gemeindegebietes. Eine
Pioniereinheit wird zur Beseitigung der Unwetterschäden herangezogen.
Beim Bezirksfeuerwehrtag in Kirchberg werden verdiente Männer der
Feuerwehr Rabenstein geehrt. Herr Julius Ablasser sen. erhält die
Ehrenmedaille der NÖ. Landesregierung für 50jährige Dienstzeit,
Bezirkskommandantstellvertreter Peter Strasser die Silberne, Zeugwart
Hermann Bauda das Bronzene Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbandes
(14. Juni).
Am 2. August weiht P. Robert Docekal das neu angekaufte Löschfahrzeug
„Opel Blitz“. Bürgermeister Rudolf Egger skizziert die Entwicklung der
Ausrüstung der Wehr und appelliert an die Jugend, der Feuerwehr
beizutreten. In seiner Dankadresse verspricht Hauptmann Peter Strasser,
das neue Gerät stets einsatzbereit zu halten. Eine Einsatzgruppe der
Ortsfeuerwehr stellt in einer Schauübung die arbeits- und wirkungsweise
der Neuerwerbung eindrucksvoll unter Beweis.

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Die erste Wettkampfgruppe unserer Feuerwehr beim
NÖ Landesleistungsbewerb 1958 in Herzogenburg,
vl.: Ferdinand Hör, Rudolf Winter, Wilhelm Triml, Karl Höninger,
Kurt Strasser, Anton Steinwendtner, Alois Hör,
Leopold Moser, Friedrich Heumesser, Im Hintergrund das
Löschfahrzeug Opel Blitz mit Vorbaupumpe
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Franz Zeller und Josef
Kirchwegerer halten Besprechung |

Wilhelm Rudolf, Karl Wagner und
Ferdinand Hör im Gespräch |
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1960:
Das Jahr ist verstärkt der
Ausrüstung der Feuerwehr mit Uniformen gewidmet, überdies hat sich der
Personalstand erhöht.
1961:
9.Jul: Die Freiwillige
Feuerwehr feiert ihren 80. Geburtstag Der Auftakt zu7 den
Feierlichkeiten beginnt schon einen Tag vorher mit einer
Schauübung und einem Fackelzug durch den festlichen geschmückten
Ort.
Vom
˶
Egger Berg
̋ leuchtet in Flammenschrift der ˶ Acht - ziger ̋ .
Nach dem Festgottesdienst und einer Ehrung beim Kriegerdenkmal
treten im Bad 29 Wettkampfgruppen zu Kameradschaftswettkämpfen
an.
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Franz Braunsteiner, Franz Zeller, Ferdinand
Moser und
Rudolf Steinwendtner in gemütlicher Runde
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1962: Mit Jahresbeginn wird der bisherige Kommandantstellvertreter Karl
Kramer neuer
Feuerwehrhauptmann, sein Stellvertreter Karl Pönisch; Peter Strasser
wird zum Ehren-Kommandanten ernannt
1963:
Im Beisein zahlreicher Ehrengäste begibt sich am 30. Juni der
Festzug der Feuerwehr vom Gerätehaus zum Schulhof, wo im Anschluss an
den Festgottesdienst das geländegängige Berglandlöschfahrzeug „Puch
Haflinger“ und eine „Rosenbauer Tragkraftspritze“ der Type „Automatik 75
VW“ geweiht werden.
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Zwei Kommandanten unserer
Feuerwehr früherer Jahre
vl.: Karl Kramer, Peter
Strasser
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1963:
Im Beisein zahlreicher Ehrengäste begibt sich am 30. Juni der
Festzug der Feuerwehr vom Gerätehaus zum Schulhof, wo im Anschluss an
den Festgottesdienst das geländegängige Berglandlöschfahrzeug „Puch
Haflinger“ und eine „Rosenbauer Tragkraftspritze“ der Type „Automatik 75
VW“ geweiht werden.
1964:
Nach dem Gottesdienst am 3. Mai zu Ehren des Patrons, des Hl.
Florian, wird ein tragbares Pumpenaggregat, eine Tragkraftspritze der
Type „RL 25“, geweiht.
Am 19. September wütet ein Großbrand im Folienwalzwerk der Fa. Teich in
Mühlhofen.
20 Feuerwehren mit 260 Mann bekämpfen vergebens den Brand einer 2700 m2
großen Halle. Der Rabensteiner Josef Rolke, der dort beschäftigt
ist, stürzt beim Versuch, durch Abreißen des Daches die kostbaren
Maschinen zu retten, sieben Meter ab. Seinen Verletzungen und den
Verbrennungen erliegt er am 1. Oktober.
Am 25. September brennen im Anwesen des Herrn Hirschsteiner, Tradigist
15, die gesamten Wirtschaftgebäude nieder, das Wohnhaus kann gerettet
werden.
1965: Bei den am 8.
August stattfindenden Kameradschaftswettkämpfen stellen sich 46
Mannschaften mit 450 Teilnehmern den Kampfrichtern. Sieger wird St.
Leonhard II, knapp gefolgt von Atzenbrugg und St. Leonhard I.
1968:
Am 10. Oktober bricht im
Sägewerk der Fa. Teich in Dorf Au ein Brand aus. Der Dachstuhl entzündet
sich vermutlich durch Wärmestau, der sich im Niederdruckkessel der
automatischen Dampfheizung gebildet hat.
In etwas mehr als einer Stunde wird der Brand von fünf Feuerwehren
erfolgreich bekämpft. Die Gegend ist taghell erleuchtet.
1970:
Die Feuerwehren unseres Landes erleben
organisatorische Veränderungen. Auf Beschluss der
Sicherheitsdirektion werden
alle Wehren zu Körperschaften des öffentlichen Rechts.
1971:
90jähriges Gründungsfest vom 24. Juli bis 25. Juli, verbunden mit
Segnung eines tragbaren Funkgerätes, zweier schwerer Atemschutzgeräte
mit Reserveflaschen und einer Schmutzwasserpumpe.
Neuwahl des Feuerwehrkommandos:
Kommandant: Karl Kramer, Kommandantstellvertreter: Rudolf Winter
1972:
Abschnittswettkämpfe am Sportplatz Rabenstein. 62
Wettkampfgruppen kämpfen um Pokale.
Neuwahl des Feuerwehrkommandos:
Kommandant: Karl Pönisch, Kommandantstellvertreter: Rudolf Winter.
Herr Karl Kramer wird Ehrenkommandant.
4. November: Tod unseres Ehrenkommandanten Peter Strasser.
1973:
Ein Tanklöschfahrzeug der Marke Mercedes 911 mit 2000 Liter
Tankinhalt wird bei der Firma Rosenbauer bestellt.
1974:
11. August – feierliche Segnung des Tanklöschfahrzeuges,
verbunden mit einer Feldmesse
am Badparkplatz, gehalten von Geistlicher Rat P. Robert Docekal.
Als Patinnen fungieren Frau Hermine Tschabek und Frau Henriette Ernst.
Bereits drei Wochen vorher wird das Tanklöschfahrzeug beim Brand des
Gehöftes Obersattel eingesetzt. Da das Fahrzeug noch nicht angemeldet
ist, musste mit Überstellungskennzeichen zum Einsatz ausgerückt werden.
1975:
Eine Seilwinde wird für das Tanklöschfahrzeug bestellt.
Zugleistung 4.500 kg,
Preis: ca. S 70.000,--.
Anfang Juli schwere Hochwasserkatastrophe in unserer Ortschaft. Tag und
Nacht stehen unsere Feuerwehrmänner im Einsatz. Beim Hause Neugebauer
wird die Bundesstraße weggerissen.
Edmund Radlbauer erwirbt das Leistungsabzeichen in Gold.
1976:
Neuwahl des Kommandos am 11. Jänner.
Kommandant: Karl Pönisch
Kommandantstellvertreter: Josef Zehetner
15. Mai: Tod unseres langjährigen Schriftführers Sepp Pirgmaier
4 Brandeinsätze 60
technische Einsätze
1977:
1. Jänner: Brand bei Gehöft „Oberer“ in Tradigist
30. Juli: Tod unseres Ehrenkommandanten Karl Kramer
7 Brandeinsätze
29 technische Hilfeleistungen
1978:
Pater Paulus Müllner wird Feuerwehrkurat unserer Feuerwehr
25. August: Brand im Haus Kilian
18. November: Brand ASBÖ Garage
4 Brandeinsätze
80 technische Hilfeleistungen
Wegen anhaltender Trockenheit kam es in den höher gelegenen Gehöften zu
akutem Wassermangel. Unsere Feuerwehrmänner transportierten 120.000
Liter Wasser zu diesen Häusern.
1979:
Als erste Feuerwehr des Feuerwehrabschnittes Kirchberg erfolgt am
12. Jänner die Gründung einer Feuerwehrjugend, 12 Burschen traten
unserer Wehr bei.
26. März: Tod unseres langjährigen Feuerwehrmitgliedes Rudolf
Steinwendtner.
28. Mai: Einen der schwersten Brandeinsätze in der Geschichte der
Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein hatten wir beim Brand des Gehöftes
Thalhammer im Röhrenbach
(ca. 700m Seehöhe). Sieben
Feuerwehren unseres Abschnittes waren mit 150 Mann im Einsatz. Ca. 1500
Meter Schlauchmaterial wurden verlegt.
Einen Tag später wurden wir zu einer Traktorbergung in die
Steinklamm gerufen. Ein Mann lag im Flussbett der Pielach unter seinem
Traktor. Mit Hilfe der Seilwinde und des Greifzuges konnte der Mann ohne
gesundheitliche Schäden gerettet werden.
Ein VW-Kommandofahrzeug wurde in den Dienst unserer Wehr gestellt.
29. November: Tod unseres Ehrenkommandanten Stellvertreter Rudolf Egger.
3 Brandeinsätze
28 technische Hilfeleistungen
1980: Florianimesse im
Pfarrgarten mit anschließender Segnung des neuen VW-Kommandofahrzeuges
durch Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner.
Der Rohbau des neuerbauten Feuerwehrhauses wird fertig. Ab Oktober
beginnen wir mit den ersten Arbeiten im Hausinneren. Ca. 500
Arbeitsstunden wurden in Eigenregie aufgebracht.
Johann Hebauer und Leopold Zeller erwerben das Leistungsabzeichen in
Gold.
2 Brandeinsätze
52 technische
Hilfeleistungen
Mit den Vorbereitungen zum Jubiläumsfest anlässlich des 100jährigen
Bestandes unserer Wehr, sowie dem Neubau des Feuerwehrhauses, ging das
Jahr seinem Ende zu.
1981:
6. Jänner:Neuwahl des Feuerwehrkommandos
Kommandant: OBI Karl
Pönisch, Kommandantstellvertreter:
BI Josef Zehetner,
Leiter des Verwaltungsdienstes: V
Anton Steinwendtner
Das Jahr 1981 war in der Geschichte unserer Feuerwehr ein sehr
bedeutungsvolles Jahr, da am 16. August das neuerbaute Feuerwehrhaus
seiner Bestimmung übergeben wurde. Außerdem wurde das 100.
Gründungsjubiläum gefeiert.
Kommandant Karl Pönisch konnte dazu eine große Anzahl von Festgästen wie
Bezirkshauptmann Dr. Josef Sodar von der BH St. Pölten,
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Wilfried Weissgärber, EOBR Ing. Otto
Spinka, wirkl. Hofrat Mag. Horst Rainer Sekyra, Franz Steinwendtner und
Johann Scherner als Vertreter der Gendarmerie, Bürgermeister Michael
Pirgmaier, Vzbgm. Leopold Gansch,
FARZT OMR Dr. Norbert Stolz, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR
Konrad Lampel, ABI Anton Mayer, HV Hans Hütthaler begrüßen. Das neue
Feuerwehrhaus wurde von FKUR P. Paulus Müllner gesegnet.
Unsere Patin, Frau Hermine Tschabek, übergab Feuerwehrkommandant Karl
Pönisch eine handgeschnitzte Florianistatue. Die Statue wurde vom
Rabensteiner Künstler Johann Zeuner angefertigt.
Der Abschnittsfeuerwehrtag wurde am 15. August im Gasthaus Lichtenegger
abgehalten.
Johann Schönbäck wird durch BR Konrad Lampl zum Sachbearbeiter für die
Feuerwehrjugend des Feuerwehrabschnittes Kirchberg / Pielach ernannt.
Einsätze:
7 Brandeinsätze, 36
technische Einsätze

Feuerwehrkommandant
OBI Karl Pönisch
Salutiert bei der Landeshymne |

Feuerwehrkurat P. Paulus
Müllner bei der Segnung
des neuen Feuerwehrhaus am 16. August 1981 |
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Abriss des alten Feuerwehrhauses 1981 |
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Die Feuerwehr und ihre technische Entwicklung
1982:
September 1982: Unser
neues Kleinlöschfahrzeug VW LT 35 wurde in Betrieb genommen.
Verkauf unseres Löschfahrzeuges Marke Opel Blitz mit Vorbaupumpe.
15 Feuerwehrmänner unserer Wehr besuchten in Kirchberg die Ausbildung
zum neu geschaffenen Verkehrsreglerlehrgang der Bezirkshauptmannschaft
St. Pölten.
Einsätze:
4 Brandeinsätze, 78 technische Einsätze
1983:
5. Mai: Segnung des neuen
Kleinlöschfahrzeuges LT 35 durch Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner.
Patinnen: Frau Immaculata Stolz und Frau Waltraud Buder
Ankauf eines Tragkraftspritzenanhängers sowie eines Notstromaggregates
Bosch Eisemann mit einer Leistung von
8,5 kVA
Einsätze: 7 Brandeinsätze, 105
technische Einsätze
1984:
4. August: Teilnahme beim
Begräbnis unseres langjährigen Pfarrers Herrn Geistlichen Rat
P. Robert Docekal
Ankauf von 3 neuen Atemschutzgeräten für das KLF VW LT 35.
Teilnahme beim ersten Florianimarsch nach Mariazell.
22. November: Großbrand in Loich / Dobersnigg bei der Fa. Krippl –
Fenstererzeugung.
Einsätze: 2
Brandeinsätze, 52 technische Einsätze
1985:
In diesem Jahr mussten wir
drei Feuerwehrkameraden unserer Feuerwehr auf den Friedhof begleiten.
23. Jänner: Zugskommandant BM Alois Hör verstarb im 66. Lebensjahr.
13. Mai: Andreas Wiesbauer, Mitglied unserer Feuerwehrjugend, verstarb
im 14. Lebensjahr
9. August: Ehrenlöschmeister Franz Zeller verstarb im 78. Lebensjahr.
2 Mann konnten erfolgreich das Leistungsabzeichen in Gold in der NÖ
Landes-Feuerwehrschule Tulln erwerben:
OLM Peter Reisenhofer und HFM Johann Schönbäck.
Ankauf von 11 Stück Funkmeldeempfänger
Einsätze:
4 Brandeinsätze, 34 technische Einsätze
1986:
6. Jänner: Neuwahl des
Feuerwehrkommandos:
Kommandant: OBI
Peter Reisenhofer, Kommandantstellvertreter:
BI Willibald Hör,
Leiter des Verwaltungsdienstes: V
Anton Steinwendtner.
Dr. Michael Stolz wurde zum Feuerwehrarzt ernannt
09. September: Hauptfeuerwehrmann Andreas Karner verstarb nach einem
tragischen Arbeitsunfall im 33. Lebensjahr
Einsätze:
4 Brandeinsätze, 73 technische Einsätze
1987:
15. August:
Ehrenlöschmeister Heinrich Hebauer verstarb im 75. Lebensjahr.
Beim Sommerfest 1987 wurde unser neues Kleinrüstfahrzeug VW LT 40 mit
Allradantrieb durch FKUR P. Paulus Müllner gesegnet. Patinnen: Frau
Maria Egger und Frau Maria Schwaiger
Verkauf unseres Berglandlöschfahrzeuges Steyr Puch Haflinger Bj. 1962
18. Dezember: Neuwahl des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg/P.
Abschnittsfeuerwehrkommandant:
BR Wilhelm Ertl, Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter:
ABI Josef
Schindlegger Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnitt: HV OSR Hans Hütthaler
Einsätze:
8 Brandeinsätze, 46 technische Einsätze |

Segnung des neuen
Rüstfahrzeuges 1987
durch Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner |
1987:
15. August:
Ehrenlöschmeister Heinrich Hebauer verstarb im 75. Lebensjahr.
Beim Sommerfest 1987 wurde unser neues Kleinrüstfahrzeug VW LT 40 mit
Allradantrieb durch FKUR P. Paulus Müllner gesegnet. Patinnen: Frau
Maria Egger und Frau Maria Schwaiger
Verkauf unseres Berglandlöschfahrzeuges Steyr Puch Haflinger Bj. 1962
18. Dezember: Neuwahl des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg/P.
Abschnittsfeuerwehrkommandant:
BR Wilhelm Ertl, Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter:
ABI Josef
Schindlegger
Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnitt: HV OSR Hans Hütthaler
Einsätze:
8 Brandeinsätze, 46 technische Einsätze
1988:
Ehrenlöschmeister Heinrich Zeller
verstarb am 11. März 1988 im 79. Lebensjahr
Einsätze: 4 Brandeinsätze, 65 technische Einsätze
1989:
Ehrenfeuerwehrarzt OMR Dr. Norbert
Stolz verstarb am 06.04.1989 im 72. Lebensjahr.
26. und 27.Juni: 2
Großbrände bei der Fa. Teich in Mühlhofen
Ehrenhauptlöschmeister Ferdinand Hör verstarb am 17.10.1989 im 69.
Lebensjahr.
Beim Sommerfest 1989 wurde das
neue Kommandofahrzeug VW-Bus Caravelle mit Allradantrieb von FKUR P.
Paulus Müllner gesegnet.
Patinnen: Frau Anna Sassmann und Frau Helga Lechner.
Einsätze:
6 Brandeinsätze, 76
technische Einsätze
1990:
Ankauf einer neuen Tragkraftspitze
Marke Ziegler TS 12. Generalreparatur unseres Tanklöschfahrzeuges
Mercedes 911 durch die Fa. Rosenbauer und die Fa. Mercedes Figl.
Verkauf des
Dienstmotorrades ( Krad ) Marke Puch 175
Einsätze: 1 Brandeinsätze, 76 technische. Einsätze
1991:
Neuwahl des Kommandos:
Kommandant: OBI
Willibald Hör, Kommandantstellvertreter:
BI Erich Winter,
Leiter des Verwaltungsdienstes: V
Anton Steinwendtner
16. Juni: Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb in Rabenstein anlässlich
des 110-jährigen Bestandsjubiläums.
Ankauf von weiteren 11 Stück Funkmeldeempfänger sowie eines Zeltes für
die Feuerwehrjugend.
Beim Sommerfest wird die neue Tragkraftspritze Marke Ziegler TS 12 durch
FKUR P. Paulus Müllner gesegnet. Patin: Frau Leopoldine Braunsteiner
Einsätze:
9 Brandeinsätze, 197 technische Einsätze ( davon 122
Hochwassereinsätze )
1992:
Erneuerung des
Schulungsraumes im Feuerwehrhaus. Aufnahme der Gespräche mit der
Marktgemeinde Rabenstein bezüglich Ankaufs eines neuen
Tanklöschfahrzeuges.
30. Oktober: OLM Johann Schönbäck erwirbt das Funkleistungsabzeichen in
Gold.
Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner verlässt unsere Pfarre und wird
Stadtpfarrer in Hainfeld.
Einsätze: 7 Brandeinsätze, 62 technische Einsätze
1993:
Teilnahme bei der
Amtseinführung unseres neuen Pfarrers Herrn Mag. P. Benedikt Triebl
August: Ein neues Tanklöschfahrzeug Marke Mercedes Benz 1227 AF, 16 t
Gesamtgewicht, 270 PS Leistung, Wasserinhalt 3000 Liter, wird bei der
Fa. Rosenbauer bestellt.
OLM Johann Schönbäck wird zum Bezirkssachbearbeiter Feuerwehrjugend
ernannt.
30. Oktober: HFM Klaus Schindlegger erwirbt das Funkleistungsabzeichen
in Gold.
Einsätze: 5 Brandeinsätze, 53 technische Einsätze
1994:
18. Februar: Das neue
Tanklöschfahrzeug Mercedes Benz 1227 AF, 3000 Liter, mit einer
hydraulischen 5 t Seilwinde Marke Rotzler und einem Wasserwerfer wird in
den Dienst unserer Feuerwehr gestellt.
Das bisher in Verwendung
befindliche Tanklöschfahrzeug Mercedes 911, 2000 Liter, wird an die
Freiwillige Feuerwehr Waldreichs / Waldviertel am 04.06.1994 verkauft.
Beim Sommerfest 1994 wird unser neues Tanklöschfahrzeug von
Konsistoralrat P. Leo Rapolter vom Stift Göttweig, im Anschluss einer
Festmesse gesegnet.
Patinnen:Frau Helga Schmit und Frau Susanne Schönbäck
Die Diensträume im Feuerwehrhaus werden umgebaut.
Einsätze: 3 Brandeinsätze, 70 technische Einsätze
1995:
Weitere Umgestaltung der
Diensträume im Feuerwehrhaus.
Unsere Feuerwehrjugend wird beim Ideenwettbewerb des NÖ
Landesfeuerwehrverbandes Landessieger. Als Belohnung gibt es einen
Aufenthalt vom 28. bis 30. April beim Tiroler Landesfeuerwehrverband in
der Landesfeuerwehrschule in Innsbruck. Die Burschen samt dem
Betreuerteam konnten unvergessliche Tage in der Landeshauptstadt von
Tirol verbringen. Der Bürgermeister von Innsbruck Prof. Dr. Hermann v.
Staa empfing persönlich die Rabensteiner Delegation im Rathaus.
Unser Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Wilfried Weissgärber wird neuer
Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich. Bei einer
eindrucksvollen Feier in der Feuerwehrzentrale St. Pölten konnte eine
Abordnung der Feuerwehr Rabenstein dabei sein.
Einsätze: 2 Brandeinsätze, 70 technische Einsätze

Beginn der letzten Fahrt nach
Waldreichs zum neuen Besitzer |

Empfang im Innsbrucker Rathaus
durch
Bürgermeister Prof. Dr. Hermann v. Staa |
1996:
7. Jänner: Neuwahl des Kommandos:
Kommandant: OBI
Willibald Hör, Kommandantstellvertreter:
BI Erich Winter
Leiter des Verwaltungsdienstes:
V Herbert Daxböck
Anlässlich des 115. Gründungsjubiläum unserer Feuerwehr fand der
Abschnittsfeuerwehrtag sowie der Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb in
Rabenstein / Pielach statt.
Am 11.07.1996 verstarb nach langer und schwerer Krankheit unser
Ehrenlöschmeister Franz Krennmüller im 82. Lebensjahr.
Oktober: 40 Stück neuer Feuerwehrhelme Marke Heros wurden angekauft.
Einsätze: 3 Brandeinsätze, 114 technische Einsätze ( davon 32
Hochwassereinsätze )
1997:
Ankauf von 40 Garnituren
Einsatzbekleidung.
Hochwasserkatastrophe in ganz Niederösterreich am 06.07., 07.07. u.
08.07.1997
Schweres Unwetter am 19.08.1997 abends im Ortsteil Dorf – Au
Einsätze: 2 Brandeinsätze, 185 technische Einsätze ( davon 117 beim
Hochwasser und beim Unwetter )
1998:
Anlässlich der
Hochwasserkatastrophe von 1997 wurden 500 Stück Sandsäcke von der
Marktgemeinde Rabenstein / P. angekauft – diese wurden von uns gefüllt
und sind für derartige Katastrophenfälle jederzeit verfügbar.
Der Schulungs- bzw. Jugendraum im Feuerwehrhaus wurde mit neuen Möbeln
ausgestattet – diesbezüglich wurde der Feuerwehr am 21.01.1998 ein
Förderungsbetrag von Frau Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop
überreicht.
OBI Willibald Hör und LM Gerhard Steigenberger konnten mit Erfolg in der
NÖ Landes-Feuerwehrschule Tulln das Leistungsabzeichen
in Gold erwerben.
Dechant und Pfarrer, Herr Konsistorialrat Mag. P. Benedikt Triebl wird
von Landesbranddirektor Wilfried Weissgärber zum Feuerwehrkurat ernannt.
6. Juni: Großbrand des Anwesens Alois Kaiser in Warth Nr. 3.
Sämtliche Feuerwehren von Frankenfels bis St. Pölten waren bei diesem
Brand während der Abend- u. Nachtstunden im Einsatz. Die Helfer der ASBÖ
-Rettungsstelle Rabenstein waren mit zwei Einsatzfahrzeugen und der
nötigen Besatzung während des gesamten Einsatzes vor Ort.
Einsätze: 4 Brandeinsätze, 72 technische Einsätze
| |

Die Schüler der Volks - und
Hauptschule Rabenstein/P. zu Besuch im Feuerwehrhaus |
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1999:
LM Gerhard Steigenberger
erwirbt in der Landesfeuerwehrschule Tulln das Funkleistungsabzeichen in
Gold.
Durch den Rücktritt von Kommandantstellvertreter Erich Winter wird eine
Neuwahl notwendig. Am 27.05.1999 wird unser Zugskommandant BM Edmund
Radlbauer zum neuen Kommandantstellvertreter unserer Feuerwehr gewählt.
Die Fahrzeughalle unseres Feuerwehrhauses wird umgebaut. Ein neuer
Industrieboden wird verlegt. 75 neue Garderoben, eine
Stiefelwaschanlage, zwei Werkbänke sowie eine Schlauchstellage wurden
angekauft.
Im neuen Firmengelände der Fa. VW Buder findet eine Zugsübung des
Katastrophenzuges des Feuerwehrabschnittes Kirchberg/Pielach statt.
Teilnahme bei der Gewerbeausstellung des Dorferneuerungsvereines
Rabenstein/P.
Katastrophale Gasexplosion in Wilhelmsburg – am Abend des 02.12.1999
wurden wir über Funk ersucht, nach diesem schrecklichen Ereignis
mitzuhelfen.
Einsätze: 3 Brandeinsätze, 80 technische Einsätze
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Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll bei der Rabensteiner Gewerbeausstellung 1999
vl.: Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Josef
Sodar, Georg Haslinger, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Edmund
Radlbauer I,
Erich Winter, Willibald Hör und
Bürgermeister Karl Egger. Im Hintergrund das Tanklöschfahrzeug
Mercedes 1227 AF, 3000 l |
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2000:
Der Umbau unserer
Fahrzeughalle ist abgeschlossen.
Alle Helfer, die bei der Gaskatastrophe in Wilhelmsburg dabei waren,
wurden von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in das NÖ. Landhaus geladen.
In einer schlichten und einfachen Feier wurde allen Hilfskräften der
Dank seitens des Landes Niederösterreich ausgesprochen.
Erich Winter wird neuer Leiter des Verwaltungsdienstes unserer
Feuerwehr.
Eine EDV Anlage wird in Betrieb genommen, welche zum Datenaustausch
künftig mit dem NÖ Landesfeuerwehrkommando vernetzt wird.
Weitere 10 Stück Funkmeldeempfänger wurden angekauft
Einsätze: 3 Brandeinsätze,
94 technische Einsätze

Ehrung verdienter
Feuerwehrmänner durch unsere Gemeinde im Jahr 2000
v.l. vorne: Vizebürgermeister Gottfried Auer, Willibald Hör,
Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann,
Brandrat Wilhelm Ertl, GGR Adele Kögel
hinten: Herbert Daxböck, Otto Buder, GGR Roman Daxböck, Johann
Hebauer, Josef Zehetner,und Edmund Radlbauer I

Karl Egger wird
nach 12 - jähriger Tätigkeit als Bürgermeister der
Marktgemeinde Rabenstein
von seiner Feuerwehr als Dank eine
Florianistatue im Mai 2000 übergeben
v.l.: Edmund Radlbauer,
Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann, Bürgermeister i. r.
Karl Egger und Willibald Hör
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Eröffnung der
Fotoausstellung 2001 unserer Feuerwehrjugend
vl.: GGR Roman Daxböck,
Renate Wittmann, Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann,
Willibald Hör, Brandrat Franz Rußwurm,
BezInp Gerhard Sterkl, Otto Buder; vorne: Johann
Schönbäck, Gerhard Steigenberger
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Unsere
Wettkampfgruppe 2001
v.l.: Michael Kemptner,
Stefan Zeller, Alfred Emsenhuber, Raimund Klingelhöfer,
Wilhelm Egger I, Peter Reisenhofer, Markus Scheuchl,
Markus Riedl, Johann Schönbäck ( Gerhard Steigenberger,
Martin Tuschetschläger und Jürgen Sommer nicht am Bild)
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2001:
26. Jänner: Neuwahl des
Feuerwehrkommandos
Kommandant: OBI Willibald Hör, Kommandantstellvertreter:
BI Johann Schönbäck
Leiter des Verwaltungsdienstes:
V Erich Winter
3. März: Neuwahl des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg:
Abschnittsfeuerwehrkommandant: BR
Franz Rußwurm, Abschnittsfeuerwehrkommandant-stellvertreter: ABI
Johann Schönbäck, Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnitt:
HV
Karl Luger
Anlässlich des 120 jährigen Bestandsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr
Rabenstein / Pielach fand der Abschnittsfeuerwehrtag und der
Abschnittsleistungsbewerb in unserer Marktgemeinde statt. 99
Bewerbsgruppen nahmen am Bewerb teil.
13. Juni: Großbrand des Bauernhofes Rotheneder in Tradigist. Der gesamte
Feuerwehrabschnitt Kirchberg / Pielach, die Freiwillige Feuerwehr
Weinburg sowie eine Gruppe der Feuerwehr St. Pölten-Stadt stehen
stundenlang im Einsatz.
Geschätzter Schaden: ca. ATS
6.000.000,-.
10. bis 12.08. Sommerfest mit Festakt „ 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr
Rabenstein„
4. Oktober: Bezirksfeuerwehrtag in Rabenstein: Die Feuerwehrkommanden
aller Feuerwehren des Bezirkes St. Pölten treffen sich bei einer Tagung
in der Sporthalle der Volks- und Hauptschule Rabenstein.

Abschnittsfeuerwehrtag im
Mai 2001 im Gasthaus "Zum guten Tropfen"
Vorne v.l.: Landesbranddirektor Wilfried
Weissgärber, Abschnittfeuerwehrkommandant Brandrat Franz
Rußwurm,
Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann, Vertreter der
Bezirkshauptmannschaft St. Pölten Mag. Gottfried Hagel

Abschnittsleistungsbewerb am 17.
Juni 2001 am Sportplatz Rabenstein/P. Brandrat Franz
Rußwurm,
Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann und Landesbranddirektor
Wilfried Weissgärber bei der Siegerverkündung
Rechts.: Bewerbsleiter Johann Kamerhuber aus St.
Pantaleon |
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Die Chronik wurde erstellt durch Mag.
Roman Daxböck (1881 bis 1981) und ergänzt von EOBI Willibald Hör (1981
bis 2001) und stellt eine Abschrift der Festschrift „120 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Rabenstein“ dar.
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